Viele junge Leute treffen im Studium ihren zukünftigen Ehepartner. Doch wie wirkt sich das Geschlechterverhältnis im Hörsaal auf die Heiratschancen aus? Der Ökonom Nico Pestel hat die Eheschließungen westdeutscher Studenten untersucht. Das scheinbar erwartbare Ergebnis: Absolvierten Frauen einen Studiengang mit Frauenüberschuss, blieben sie im Schnitt länger ledig. Männliche Studenten in männerdominierten Fächern fiel die Partnersuche dagegen besonders leicht – leichter sogar als jenen in frauendominierten Fächern. Allerdings heirateten sie tendenziell keine Studentinnen, sondern Frauen mit niedrigerem Bildungsabschluss. Das Fazit des Autors: „Es ist immer noch gesellschaftliche Norm, dass der Mann einen gleichwertigen oder gar höheren Abschluss hat.“ maj.

Die gesamte Ausgabe können Sie digital in der F.A.Z. Kiosk App lesen.
Jetzt kostenlos herunterladen und testen:
Impressum